Datenschutzerklärung BeratungsLab

1. Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit BeratungsLab (www.beratungslab.eu und app.beratungslab.eu) ist:

Andreas Franke
Etterschlager Straße 39A
82237 Wörthsee
E-Mail: support@beratungslab.eu
Telefon: +49 8153 88990-7

Soweit BeratungsLab Zwecke und Mittel einer Verarbeitung selbst bestimmt, verarbeitet BeratungsLab personenbezogene Daten in eigener Verantwortlichkeit. Dies betrifft insbesondere die eigene Vertrags- und Abrechnungsverwaltung, die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Plattform, Missbrauchs- und Betrugsprävention, die Erfüllung eigener gesetzlicher Verpflichtungen sowie die Dokumentation und Nachweisführung eigener administrativer Eingriffe. Soweit personenbezogene Daten von Nutzern eines Unternehmenskunden ausschließlich nach dessen Weisung verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung dagegen im Rahmen der vereinbarten Auftragsverarbeitung.

1a. Datenschutzbeauftragter

Wir haben einen externen Datenschutzbeauftragten benannt:

Marcus Zink
Zink 75 GmbH
Dresdener Str. 7
06895 Zahna-Elster
E-Mail: post@zink75.de
Telefon: 03491 796336

Sie können sich mit allen Fragen zum Datenschutz und zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie zur Ausübung Ihrer Datenschutzrechte jederzeit unmittelbar an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.

2. Das Wichtigste im Überblick

3. Bereitstellung der Website; Server-Logs

Zweck: Auslieferung und Absicherung der Web-App. Daten: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene URL, Browsertyp/-version, übertragene Datenmenge. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an sicherem, stabilem Betrieb). Empfänger: Hosting bei Hostinger International Ltd., 61 Lordou Vironos Str., 6023 Larnaca, Zypern (EU); Serverstandort: Rechenzentrum Frankfurt am Main, Deutschland.

Speicherdauer: Technische Server- und Anwendungsprotokolle werden täglich rotiert und längstens 14 Tage aufbewahrt. Das gilt insbesondere für Zugriffs-, System- und Anmeldeprotokolle sowie für die Protokolle der Anwendung.

Die Datenbank der Anwendung wird bei Turso Inc., USA, betrieben. Die Speicher-Region ist als AWS eu-west-1 (Irland) konfiguriert (Stand 17. August 2026); vertraglich zugesichert ist ein EU-Speicherort NICHT — der Vertrag nennt als primären Verarbeitungsort die USA. Übermittlungen stützen wir auf die EU-Standardvertragsklauseln, die Bestandteil des Auftragsverarbeitungsvertrags sind — Turso ist NICHT DPF-zertifiziert (Abschnitt 17).

4. Bot-Schutz (Cloudflare Turnstile)

Auf den Anmelde-, Registrierungs- und Passwort-vergessen-Seiten, beim erneuten Anfordern der Bestätigungs-E-Mail sowie auf der Kündigungs- und Widerrufsstrecke (Abschnitt 14a) setzen wir Cloudflare Turnstile ein, um automatisierten Missbrauch abzuwehren. Daten: IP-Adresse, TLS-/Browser-Merkmale (z. B. User-Agent), Website-Schlüssel und aufrufende Domain.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor Bots und Missbrauch); § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Empfänger: Cloudflare, Inc., San Francisco, USA. Für den Bot-Schutz verarbeitet Cloudflare die Daten in unserem Auftrag; nach eigenen Angaben nutzt Cloudflare die Signale zusätzlich als eigener Verantwortlicher, um seine Bot-Erkennung zu verbessern. Drittland: USA — EU-US Data Privacy Framework; ersatzweise EU-Standardvertragsklauseln (Abschnitt 17).

5. Registrierung, Nutzerkonto, Anmeldung

Zweck: Einrichtung und Verwaltung Ihres Kontos, Authentifizierung, Team-Zuordnung. Daten: Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Passwort (gespeichert ausschließlich als bcrypt-Hash), Rolle (Berater/Coach), Team-Zuordnung, Zeitpunkt der Registrierung; bei Nutzung eines Team-Beitrittscodes dessen Verwendung, sowie Nachweisdaten über die bei Registrierung bzw. Kontoeinrichtung abgegebenen Bestätigungen, insbesondere deren Zeitpunkt (Kenntnisnahme der KI-Nutzungshinweise und Datenschutzhinweise sowie Bestätigung der Volljährigkeit). Diese Nachweisdaten werden zusammen mit dem Konto gelöscht, soweit keine gesetzliche oder zur Rechtsverteidigung erforderliche längere Speicherung besteht. Für die E-Mail-Bestätigung und das Passwort-Zurücksetzen speichern wir zeitlich befristete Token (nur als Hash) und versenden E-Mails über unseren Versanddienstleister (Abschnitt 14). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Speicherdauer: bis zur Löschung des Kontos; Konten, mit denen sich 24 Monate niemand angemeldet hat, löschen wir nach vorherigem Hinweis (Abschnitt 16). Die Token löschen wir nach ihrer Nutzung bzw. nach ihrem Ablauf.

6. Trainingsgespräche und KI-Auswertung (Textmodus)

Zweck: Durchführung der simulierten Beratungsgespräche mit KI-Personas, Erstellung der Auswertungen und des Trainingsfeedbacks, Anzeige Ihres Trainingsverlaufs. Bei Teamkonten kann eine Einsicht in ein einzelnes Trainingsgespräch und die dazugehörige KI-Auswertung durch den zuständigen Coach nur erfolgen, wenn Sie dieses konkrete Gespräch zuvor selbst für diesen Coach freigegeben haben. Ohne eine solche Freigabe erhält der Coach keine Einsicht in Ihre einzelnen Gespräche oder KI-Auswertungen. Näheres finden Sie in Abschnitt 11. Daten: Ihre Gesprächsbeiträge und die KI-Antworten (Text), Sitzungs-Metadaten (Szenario, Leitfaden, Zeitpunkte, Dauer, Eingabeart Text/Sprache), KI-Auswertungen — insbesondere Bewertungsdimensionen und trainingsbezogene kommunikative Fähigkeiten mit Belegstellen aus dem jeweiligen Gespräch und Angaben zur Verlässlichkeit der Auswertung, erkannte Stärken, Verbesserungs- und Übungsvorschläge, Coaching-Hinweise, Abgleiche mit dem gewählten Gesprächsleitfaden, Ergebnisse kurzer Übungssimulationen, selbst gesetzte Trainingsziele sowie persönliche Entwicklungsverläufe über mehrere eigene Trainingsgespräche hinweg. Im freien Training können außerdem Kontinuitäts- und Erinnerungsnotizen zum jeweiligen fiktiven Trainingskunden aus Ihren bisherigen Trainingsgesprächen gespeichert werden. Das Gesprächsgedächtnis einschließlich kurzer Zusammenfassungen ist für Sie beim fiktiven Trainingskunden sichtbar und kann dort vollständig zurückgesetzt werden. Zwölf Monate nach der letzten Sitzung mit diesem Trainingskunden wird es gelöscht. Gesprächsprotokolle und Auswertungen haben eigene Löschfristen. Hinzu kommen Kommentare und Feedback Ihres Coaches, soweit Sie ein Gespräch hierfür freigegeben haben. Hinzu kommen Coach-Dialoge (Abschnitt 7a), insbesondere der Wortlaut Ihrer Fragen und der Antworten des KI-Coaches als Text, Zeitpunkt, Dauer und Anzahl der Gesprächszüge, technische Modell- und Versionskennungen sowie — wenn Sie ihn ausdrücklich bestätigen — ein Trainingsvorsatz für Ihr nächstes Gespräch. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei Team-Abonnements erfolgt die Verarbeitung als Auftragsverarbeiter Ihres Arbeitgebers/Auftraggebers (Abschnitt 11). Empfänger (KI-Dienst): Zur Erzeugung der KI-Antworten und Auswertungen übermitteln wir die Gesprächsinhalte und die erforderlichen Kontextdaten an Anthropic Ireland, Limited, Dublin, Irland (Verarbeitung auch durch Anthropic, PBC, USA). Verarbeitet wird in den USA und gegebenenfalls in weiteren Ländern entsprechend der aktuellen Unterauftragsverarbeiterliste von Anthropic. Die Auftragsverarbeitung ist Bestandteil der Commercial Terms of Service von Anthropic (Data Processing Addendum); ein gesondert zu unterzeichnendes Dokument gibt es dort nicht. Nach den Vertragsbedingungen von Anthropic werden über die Schnittstelle übermittelte Daten nicht zum Training der Modelle verwendet. Ein- und Ausgaben werden standardmäßig innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Inhalte, die Anthropic als möglichen Verstoß gegen seine Nutzungsrichtlinien markiert, können nach Angaben des Anbieters bis zu zwei Jahre aufbewahrt werden. Drittlandübermittlung auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln — Anthropic ist NICHT DPF-zertifiziert (Abschnitt 17).

Speicherdauer: Ein Trainingsgespräch wird samt Auswertung, Kommentaren und Gesprächsgedächtnis 24 Monate nach seinem Ende gelöscht, ein nicht beendetes Gespräch 24 Monate nach seinem Beginn. Abgeleitete Trainingsdaten — etwa Trainingsziele, Trainingsvorschläge und Ihr Trainingsplan — löschen wir 24 Monate nach ihrer letzten Änderung. Früher gelöscht wird, wenn Sie einzelne Inhalte oder Ihr Konto löschen (Abschnitt 16).

BeratungsLab verwendet automatisierte KI-Auswertungen, die als trainingsbezogenes Profiling im Sinne von Art. 4 Nr. 4 DSGVO einzuordnen sind, soweit konkrete Gesprächs- und Trainingsleistungen des Trainierenden bewertet werden. BeratungsLab erstellt keine psychologischen oder allgemeinen Persönlichkeitsprofile, psychologischen Diagnosen oder Emotions- bzw. Persönlichkeitstypisierungen über reale Personen oder trainierende Nutzer. Vollständig fiktive Trainingskunden können zur Variation der Simulation mit vorgegebenen Gesprächs- und Entscheidungsmustern ausgestaltet werden. Diese Muster beschreiben ausschließlich die erfundene Trainingsfigur. Eine biometrische Identifikation oder Voice-Print-Erstellung findet nicht statt. Die Auswertungen führen nicht zu ausschließlich automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO. Die trainingsbezogene Auswertung kann auch mehrere Ihrer eigenen Trainingsgespräche miteinander vergleichen, um individuelle Lernfortschritte, Veränderungen und selbst gesetzte Trainingsziele darzustellen. Dabei findet kein Vergleich Ihrer Bewertungswerte mit anderen Personen statt. Auch diese gesprächsübergreifende Auswertung dient ausschließlich Training, Selbstreflexion und Coaching und nicht der Erstellung eines allgemeinen Persönlichkeitsprofils oder der Vorbereitung von Personalentscheidungen.

Aus Ihren eigenen Trainingsdaten kann BeratungsLab Ihnen außerdem ein nächstes Training vorschlagen, zum Beispiel ein Trainingsthema, einen Schwierigkeitsgrad oder einen Übungsschwerpunkt, und dazu einen vollständig fiktiven Trainingskunden erzeugen. Der Vorschlag ist unverbindlich, nur für Sie sichtbar und hat keine Wirkung auf Ranglisten, Vertragsentscheidungen oder die Einsicht von Coaches oder Ihrem Unternehmen.

Mein Trainingsplan: Wenn Sie einen Trainingsrhythmus festlegen, speichern wir Ihren Rhythmus, die geplanten Einheiten mit Termin und das Ergebnis jeder Einheit. Der Plan ist grundsätzlich nur für Sie sichtbar; ein administrativer Zugriff ist nur im in Abschnitt 11 beschriebenen, begründeten und protokollierten Einzelfall möglich. Auf Ihren Klick erzeugen wir eine Kalenderdatei (.ics) mit Termin, Dauer, einer neutralen Bezeichnung ohne Trainingsinhalte und einem Link zum Training. Sie laden die Datei selbst herunter; wir übermitteln nichts an Kalenderanbieter. Übernehmen Sie die Datei in Ihren Kalender, erhält Ihr Kalenderanbieter diese Angaben nach seinen eigenen Bedingungen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Rückmeldung zur Auswertung: Zu jeder Auswertung können Sie eine Rückmeldung geben (Zustimmung oder Ablehnung, eine Kategorie und optional freier Text). Wir nutzen sie zur Qualitätsprüfung und Verbesserung der Auswertungen. Die Administration von BeratungsLab sieht die Rückmeldung zusammen mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an zutreffenden Auswertungen). Die Rückmeldung wird mit dem Trainingsgespräch gelöscht.

Verbesserung der Auswertungskriterien: Rückmeldungen zu Auswertungen können wir zusammengefasst nutzen, um die Kriterien der Auswertung zu überarbeiten. An den KI-Dienst (Anthropic) übermitteln wir dafür nur aggregierte Angaben je Trainingsthema — Anzahl der Zustimmungen und Ablehnungen je Kategorie, betroffene Bewertungsbereiche und Durchschnittswerte —, ohne direkte Kennungen und ohne Freitexte. Über die Übernahme eines Vorschlags entscheidet die Administration. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Wichtig — keine echten Kundendaten: Die Nutzungsbedingungen untersagen die Eingabe echter personenbezogener Daten Dritter (z. B. echter Kundennamen oder -finanzdaten). Verwenden Sie ausschließlich fiktive Angaben. Für die Funktion „Praxisfall trainieren" gilt ergänzend Abschnitt 6a.

6a. Praxisfall trainieren (Anthropic)

BeratungsLab bildet keine realen Kunden als Trainingspersonen ab; alle Trainingskunden sind vollständig fiktiv. Mit der Funktion „Praxisfall trainieren" können Sie abstrakte Merkmale einer realen beruflichen Gesprächssituation als Ausgangspunkt für ein Training verwenden. Praxisfalldaten werden ausschließlich dazu verwendet, die Gesprächssituation für Sie realitätsnah auf einen vollständig fiktiven Trainingskunden zu übertragen. Geben Sie dabei keine Identitäts- oder Individualdaten realer Kunden ein — insbesondere keine Namen, Kontaktdaten, Geburtsdaten, Arbeitgeber, Orte, Kunden-, Vertrags- oder Depotnummern und keine exakten Vermögenswerte; solche Angaben dürfen nicht eingegeben werden und werden nicht Bestandteil des Trainingskunden. Geben Sie auch keine Angaben zu Gesundheit, Religion, politischer Überzeugung oder Sexualleben Ihres Gesprächspartners und keine exakten Beträge ein; das abgeleitete Situationsbild wird maschinell auf typische Formulierungen solcher Angaben geprüft und in diesem Fall neu abgeleitet — Umschreibungen erkennt diese Prüfung nicht zuverlässig, deshalb bleibt es bei Ihrer Pflicht aus den Nutzungsbedingungen (§ 9). Vor dem Absenden werden Ihre Eingaben maschinell auf E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN, Internetadressen und Kennnummern geprüft und in diesem Fall zurückgewiesen; Personennamen erkennt diese Prüfung nicht zuverlässig, deshalb bleibt es bei Ihrer Pflicht aus den Nutzungsbedingungen (§ 9). Auch typische Formulierungen sensibler Angaben und exakte Geldbeträge werden vor der Übermittlung an den KI-Dienst maschinell geprüft und zurückgewiesen. Die Prüfung erkennt Umschreibungen und alleinstehende Personennamen nicht zuverlässig.

Aus Ihren Angaben werden zunächst abstrakte Merkmale der Trainingssituation abgeleitet — zum Beispiel Gesprächsanlass, Dauer der Kundenbeziehung, Gesprächsart, Stand und bisheriger Verlauf des Gesprächs, angesprochene Einwand-Themen, sinngemäß wiedergegebene Aussagen Ihres Gesprächspartners, grobe Einordnung der finanziellen Situation als Bandbreiten, beobachtetes Gesprächsverhalten, Ihre eigenen Wahrnehmungen (als solche gekennzeichnet), Ihre Herausforderung und Ihr Trainingsziel. Dabei kann die KI bis zu drei Rückfragen zur Situation stellen, die Sie beantworten oder überspringen können. Das so entstandene Situationsbild sehen Sie vor der Erzeugung des Trainingskunden und können es ändern; Ihre Änderungen durchlaufen dieselbe Prüfung und Ableitung wie Ihre ursprünglichen Angaben. Daraus erzeugt BeratungsLab anschließend einen vollständig fiktiven Trainingskunden, der die beschriebene Gesprächssituation trägt. Seine Merkmale sind frei erfunden (Name, Alter innerhalb einer Altersgruppe, Tätigkeit innerhalb einer beruflichen Situation, Familiensituation, Vermögenswerte innerhalb von Bandbreiten) — oder sie folgen Ihren Vorgaben: Sie können die Trainingsfigur über ein Kundenprofil selbst ausgestalten (Geschlecht, Altersgruppe in Fünf-Jahres-Schritten, Familienstand, Kinder, Ausbildung, Tätigkeitsfeld, berufliche Stellung, Beschäftigungsart, vorhandene Altersversorgung und Geldanlage, Wohnsituation, Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsschutz, Einkommensband). Das Kundenprofil besteht ausschließlich aus vorgegebenen Auswahlwerten — es gibt kein Freitextfeld, keinen Namen, keinen Arbeitgeber und keine exakten Werte —, es wird nicht aus Ihrer Situationsbeschreibung abgeleitet, sondern von Ihnen gewählt, und es beschreibt die erfundene Trainingsfigur, nicht eine reale Person. Widersprechen sich Ihre Profilauswahl und die bestätigte Situation, folgt der Trainingskunde der Situation; nur eine gewählte Altersgruppe hat Vorrang, weil sie die Trainingsfigur zusätzlich von Ihrem realen Gesprächspartner entfernt. Es findet keine Anonymisierung eines realen Kundenprofils statt und es entsteht keine Bewertung oder Einordnung einer realen Person.

Daten: Die ursprünglichen Eingaben und Ihre Antworten auf Rückfragen werden von BeratungsLab nicht dauerhaft gespeichert; sie werden ausschließlich zur Ableitung der abstrakten Merkmale an den KI-Dienst übermittelt. Gespeichert werden die abstrahierten Merkmale der Trainingssituation, Ihr Trainingsziel, Ihre Auswahl im Kundenprofil, der daraus erzeugte fiktive Trainingskunde als Trainingsszenario sowie technische Modell- und Versionskennungen. Der Praxisfall ist Ihrem Konto zugeordnet. Aus demselben Praxisfall können Sie weitere fiktive Trainingskunden (Varianten) erzeugen; sie entstehen ausschließlich aus den gespeicherten abstrahierten Merkmalen.

Trainingsgespräch, Auswertung und Coaching erfolgen wie in Abschnitt 6 beschrieben; das Coaching bezieht sich zusätzlich auf Ihr Trainingsziel. Ihr Trainingsziel wird beim Start eines Gesprächs an diesem gespeichert und ist nur für Sie selbst sichtbar — auch dann, wenn Sie das Gespräch für Ihren Coach freigeben (Abschnitt 11); die Auswertungs- und Coaching-Texte des freigegebenen Gesprächs dürfen sich auf das Ziel beziehen.

Sichtbarkeit: Praxisfälle sind nur für Sie selbst sichtbar. Coaches, Administratoren des Anbieters und Ihr Unternehmen erhalten keinen Zugriff auf Ihre Praxisfälle (abstrahierte Merkmale und Trainingsziel). Den erzeugten Trainingskunden sehen andere nur im Rahmen eines Trainingsgesprächs, das Sie freigeben: Für Trainingsgespräche, die Sie mit einem Praxisfall-Kunden führen, gelten die Regeln für Trainingsgespräche (Abschnitt 6 sowie Abschnitt 11 zur Coach-Einsicht nach Ihrer Freigabe und zum Zugriff des Anbieters). Bei Unternehmensnutzung kann Ihr Unternehmen die Funktion für seine Mitglieder ein- oder ausschalten; eine Freigabe einzelner Praxisfälle durch das Unternehmen gibt es nicht.

Übernahme ins freie Training: Nach mindestens einem abgeschlossenen Trainingsgespräch können Sie einen Praxisfall-Kunden ausdrücklich in Ihr freies Training übernehmen. Ab diesem Schritt gilt für ihn, was Abschnitt 6 für Ihre eigenen fiktiven Trainingskunden beschreibt: Er zählt zu Ihren Trainingsszenarien, Sie können alle seine Merkmale bearbeiten, und über Folgegespräche entstehen Kontinuitäts- und Erinnerungsnotizen. Bei der Übernahme wählen Sie, ob und welches abgeschlossene Gespräch der Kunde als Vorgeschichte behält; die übrigen Übungsläufe bleiben mit ihren Auswertungen in Ihren Protokollen erhalten, gehen aber nicht in die Erinnerung des Kunden ein. Die ursprüngliche Situationsbeschreibung wird hierfür nicht erneut verwendet; die Erinnerung des Kunden entsteht allein aus dem gewählten und den folgenden Trainingsgesprächen. Vor der Übernahme werden Sie auf diese Folgen hingewiesen und bestätigen sie ausdrücklich. Der Praxisfall bleibt mit einem Vermerk (Zeitpunkt, übernommener Kunde, gewähltes Gespräch) bestehen; die Übernahme lässt sich nicht rückgängig machen — löschbar bleiben Praxisfall und Kunde trotzdem (siehe Speicherdauer). Auch nach der Übernahme gilt Ihre Pflicht, keine Angaben über reale Personen einzugeben (§ 9 der Nutzungsbedingungen).

Empfänger, Rechtsgrundlage und Drittlandübermittlung: Zur Ableitung der Trainingssituation und zur Erzeugung des fiktiven Trainingsfalls wird der in Abschnitt 6 beschriebene KI-Dienst Anthropic eingesetzt; Rechtsgrundlage und Übermittlung wie Abschnitt 6. Speicherdauer und Löschung: Sie können einen Praxisfall löschen, solange kein Trainingsgespräch daran hängt, andernfalls archivieren. Nach einer Übernahme ins freie Training gilt dieselbe Regel weiter: Der Wechsel ins freie Training lässt sich nicht rückgängig machen, aber Praxisfall und übernommener Kunde bleiben löschbar, sobald an dem Praxisfall keine Trainingsgespräche mehr hängen — weder am übernommenen Kunden noch an weiteren Trainingskunden desselben Praxisfalls; einzelne Trainingsgespräche können Sie in Ihren Protokollen löschen. Mit der Löschung Ihres Kontos werden alle Praxisfalldaten und übernommenen Trainingskunden gelöscht (Abschnitt 16). Unabhängig davon löschen wir einen Praxisfall 24 Monate nach seiner letzten Änderung, sobald keine Trainingsgespräche mehr daran hängen (Abschnitt 6, Speicherdauer).

6b. Diktieren im Textmodus (Browser-Spracherkennung)

Mit dem Mikrofonknopf neben dem Textfeld können Sie eine Nachricht optional diktieren. Die Funktion nutzt die Spracherkennung Ihres Browsers (SpeechRecognition/webkitSpeechRecognition). Beim Start erhält der Browser Zugriff auf Ihr Mikrofon. Eine ausschließlich lokale Verarbeitung ist nicht sichergestellt: Je nach Browser, Version und Gerätekonfiguration kann der Browser Ihre Stimme zur Erkennung an einen externen Dienst übertragen. Microsoft beschreibt für die herkömmliche Edge-Spracherkennung eine Übermittlung an einen Microsoft-Dienst; eine gesonderte lokale Variante ist möglich. Auch bei Chrome kann die Erkennung über einen Webdienst erfolgen. Welcher Dienst eingesetzt wird und wie lange er Daten verarbeitet, richtet sich nach dem verwendeten Browser und dessen Einstellungen.

BeratungsLab erhält von der Browser-Spracherkennung den erkannten Text und setzt ihn in das Eingabefeld ein. Erst wenn Sie die Nachricht senden, wird sie wie ein getippter Gesprächsbeitrag nach Abschnitt 6 verarbeitet und gespeichert. BeratungsLab erhält und speichert über diese Diktierfunktion keine Audiodatei. Die Diktierfunktion ist unabhängig vom Sprachmodus nach Abschnitt 7; hierfür wird ElevenLabs nicht eingesetzt.

Zweck und Daten: freiwillige Umwandlung Ihrer gesprochenen Nachricht in Text; dabei können Stimme, gesprochener Inhalt und technische Verbindungsdaten vom Browser beziehungsweise dessen Spracherkennungsdienst verarbeitet werden. Verwenden Sie auch beim Diktieren ausschließlich fiktive Daten. Sie können stattdessen tippen und dem Browser den Mikrofonzugriff verweigern.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die von Ihnen gewählte Diktierfunktion. Die Mikrofonfreigabe im Browser ist eine technische Berechtigung, keine gesonderte datenschutzrechtliche Einwilligung. Angaben zu einer möglichen Speicherung oder Drittlandübermittlung durch den Browserdienst finden Sie in den Datenschutzhinweisen Ihres Browseranbieters.

7. Sprachmodus (ElevenLabs)

Im Sprachmodus sprechen Sie mit der KI-Persona. Ihr Mikrofon-Audio wird dabei direkt aus Ihrem Browser an ElevenLabs übertragen, dort in Text umgewandelt (Transkription) und die Antwort als synthetische Stimme ausgegeben. Die Gesprächsführung (Text) läuft über unsere Server und den KI-Dienst nach Abschnitt 6. Daten: Audio-Stream Ihrer Stimme (während des Gesprächs), daraus erzeugte Transkripte, technische Verbindungsdaten. Bei uns gespeichert: ausschließlich das Text-Transkript des Gesprächs (als Teil des Trainingsgesprächs, Abschnitt 6) — keine Audiodateien. Empfänger: Eleven Labs Inc., New York, USA. Die Verarbeitung kann abhängig von Infrastruktur und Tarif insbesondere in den USA, der EU und Singapur erfolgen. Audioaufnahmen werden bei Eleven Labs nicht gespeichert (Speicherung von Gesprächsaudio deaktiviert). Nach unserer Agenten-Einstellung wird das Transkript dort nach 30 Tagen gelöscht; technisch notwendige Sicherungskopien bzw. gesetzlich erforderliche Restkopien können nach den Fristen des Anbieters länger bestehen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Stimme wird zur Spracherkennung verarbeitet, nicht zur biometrischen Identifizierung. Drittland: USA und weitere Länder außerhalb des EWR — EU-US Data Privacy Framework (Eleven Labs Inc. ist zertifiziert); ergänzend EU-Standardvertragsklauseln (Abschnitt 17).

7a. Sprachdialog mit dem KI-Coach (ElevenLabs, Anthropic)

Nach Abschluss und Auswertung eines Trainingsgesprächs können Sie freiwillig per Sprache mit dem KI-Coach über Ihre Auswertung sprechen. Ausgangspunkt des Dialogs ist grundsätzlich das betreffende eigene Trainingsgespräch. Der KI-Coach kann hierfür insbesondere das Transkript, die trainingsbezogene KI-Auswertung, die Auswertung Ihrer kommunikativen Trainingsfähigkeiten, fachliche Prüfhinweise, den verwendeten Beratungsleitfaden und die aus diesem Gespräch heraus gestarteten Übungen berücksichtigen. Der KI-Coach erklärt und vertieft die bestehende Auswertung; er verändert sie nicht und erstellt aus dem Coach-Dialog keine neue Bewertung.

Für die Sprachverarbeitung wird ElevenLabs eingesetzt. Ihr Mikrofon-Audio wird nach Ihrem bewussten Start aus dem Browser an ElevenLabs übertragen und dort zur Sprachverarbeitung verarbeitet. Die gesprochenen Antworten des KI-Coaches werden synthetisch erzeugt. BeratungsLab selbst speichert dabei keine Audiodaten.

Die inhaltlichen Antworten des KI-Coaches werden über den in Abschnitt 6 beschriebenen KI-Dienst Anthropic erzeugt. Hierfür werden je Gesprächszug die für den Dialog erforderlichen Informationen des betreffenden Trainingsgesprächs und der bisherige Verlauf dieses Coach-Dialogs verarbeitet.

BeratungsLab speichert den Wortlaut des Coach-Dialogs als Text — Ihre Fragen und die Antworten des KI-Coaches — als Bestandteil des betreffenden Trainingsgesprächs. Zusätzlich werden Zeitpunkt, Dauer und Anzahl der Gesprächszüge sowie technische Modell- und Versionskennungen gespeichert. Wenn Sie im Dialog ausdrücklich einen Trainingsvorsatz für Ihr nächstes Gespräch bestätigen, wird auch dieser gespeichert. Der KI-Coach kann dadurch bei einer späteren Fortsetzung desselben Dialogs an das bereits Besprochene anknüpfen.

Besonderheit im freien Training: Trainieren Sie eine fortlaufende Beziehung mit demselben fiktiven Trainingskunden, kann der KI-Coach zusätzlich einen begrenzten Kontext aus Ihrem unmittelbar vorhergehenden eigenen Gespräch mit diesem fiktiven Kunden berücksichtigen. Übermittelt werden hierfür die Kernaussagen der vorherigen Auswertung und Ihr dort bestätigter Trainingsvorsatz. Das vollständige Transkript des vorherigen Gesprächs und dessen vollständige Auswertung werden hierfür nicht zusätzlich bereitgestellt. Daten anderer Nutzer werden nicht verwendet.

Einen bestätigten Trainingsvorsatz können wir Ihnen zu Beginn Ihres nächsten Trainingsgesprächs als Erinnerung anzeigen.

Nur Sie selbst können den Sprachdialog zu Ihrem Trainingsgespräch starten und führen. Coaches, andere Nutzer und Ihr Unternehmen erhalten über diese Funktion keinen Zugriff auf den gespeicherten Coach-Dialog.

Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung der von Ihnen aufgerufenen Trainings- und Coaching-Funktion auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für die Sprachverarbeitung wird ElevenLabs und für die inhaltliche Antwortgenerierung Anthropic eingesetzt. Weitere Informationen zu diesen Empfängern, Drittlandübermittlungen und Speicherregelungen finden Sie in den Abschnitten 6, 7 und 17.

8. Avatar-Modus (HeyGen)

Im Avatar-Modus wird zusätzlich ein künstlich erzeugtes Avatar-Video wiedergegeben (Dienst LiveAvatar von HeyGen). Der Videostream läuft direkt zwischen Ihrem Browser und HeyGen bzw. dem von HeyGen eingesetzten Mediendienst LiveKit; unser Server stellt lediglich das Zugangs-Token aus. Ihr Mikrofon-Audio geht nicht an HeyGen: Die Spracherkennung erfolgt wie in Abschnitt 7 über Eleven Labs, die Gesprächsinhalte wie in Abschnitt 6. HeyGen erhält für Bild und Lippenbewegung die künstlich erzeugte Stimme Ihres fiktiven Trainingskunden sowie technische Verbindungsdaten, insbesondere Ihre IP-Adresse. Bei uns gespeichert: ausschließlich das Text-Transkript — keine Video- oder Audiodaten. Empfänger: HeyGen Technology Inc., Los Angeles, USA. Die Auftragsverarbeitung ist Bestandteil der Vertragsbedingungen des Anbieters (Data Processing Addendum mit EU-Standardvertragsklauseln). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Drittland: USA — EU-US Data Privacy Framework (HeyGen Technology Inc. ist zertifiziert); ergänzend EU-Standardvertragsklauseln (Abschnitt 17).

9. Bildschirmfreigabe-Analyse (soweit aktiviert)

Sofern die multimodale Analyse aktiviert ist und Sie in einer Trainingssitzung Ihren Bildschirm freigeben (z. B. um eine Präsentation oder ein Rechentool zu üben), werden auf Ihren Klick oder, wenn Sie die Automatik einschalten, bei einer Änderung der freigegebenen Ansicht Standbilder (Keyframes) der Freigabe erstellt. Daten: Bildschirm-Standbilder der von Ihnen freigegebenen Inhalte (nur flüchtig), Analyseergebnisse (Text). Verarbeitung: Die Standbilder werden zur Analyse an den KI-Dienst nach Abschnitt 6 (Anthropic) übermittelt und danach verworfen; wir speichern sie nicht. Das Analyseergebnis (Text) wird Bestandteil des Gesprächs bzw. der Auswertung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Speicherdauer: Standbilder werden nicht gespeichert. Das Analyseergebnis wird entsprechend der Frist des Trainingsgesprächs gespeichert (Abschnitt 6). Wichtig: Geben Sie nur Fenster frei, die keine echten personenbezogenen Daten Dritter zeigen (keine CRM-, Depot- oder Kundenansichten).

10. Leitfäden, Übungstranskripte, hochgeladene Dokumente

Zweck: Verwaltung und KI-gestützte Optimierung Ihrer Gesprächsleitfäden, Analyse eingefügter Übungstranskripte, Erzeugung von Trainingsdokumenten (PDF). Leitfäden, die Sie zur Aufnahme einreichen, kann die Administration übernehmen und mit Anthropic überarbeiten. Ein Leitfaden darf nur allgemeine Gesprächsschritte enthalten und keine Angaben über reale Personen. Daten: Von Ihnen angelegte Leitfäden und Szenarien, hochgeladene PDF-Dateien, eingefügte Übungstranskripte (nur fiktive oder theoretische Übungsgespräche ohne Personenbezug, keine echten Kundengespräche), erzeugte Analyse- und Optimierungsergebnisse, Bearbeitungsmetadaten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Empfänger: KI-Dienst nach Abschnitt 6 (Anthropic). Speicherdauer: bis zur Löschung durch Sie bzw. im Rahmen des Löschverfahrens (Abschnitt 16). Vom Ersteller gelöschte bzw. deaktivierte Leitfäden, Szenarien und freie Trainingskunden werden grundsätzlich 30 Tage später endgültig gelöscht. Bestehen noch Trainingsgespräche, die darauf verweisen, erfolgt die endgültige Löschung erst nach dem letzten abhängigen Trainingsgespräch.

Szenarien weitergeben: Ein eigenes Szenario können Sie an die nächste Ebene senden: als Berater an Ihren Coach, als Coach an die Administration von BeratungsLab; hat Ihr Team keinen aktiven Coach, geht es an die Administration. Der Empfänger erhält eine eigene Kopie, deren Titel Ihren Namen als Absender nennt; dieser Name bleibt in der Kopie auch nach der Löschung Ihres Kontos stehen. Coaches können eigene Szenarien für ihr Team oder für einzelne Mitglieder ihres Teams freischalten; diese sehen das Szenario dann in ihrer Liste. Wer welches Szenario wann an wen gesendet hat, wird protokolliert. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine Kopie bleibt beim Empfänger, bis er sie löscht; das Protokoll wird mit Ihrem Konto gelöscht.

11. Team-Funktionen, Coach-Einsicht und Wettbewerb

Ist Ihr Konto einem Team zugeordnet (z. B. über Ihren Arbeitgeber, Ihre Vertriebsorganisation oder Ihren Coach), gilt:

Zugriffe des Anbieters — unabhängig davon, ob Ihr Konto einem Team angehört. Für den Anbieter gelten zwei klar getrennte Klassen von Daten:

Inhalte, Auswertungen, Werte, Ranglisten und Nachrichten — nur mit Freischaltung oder auf Ihre Anforderung: Auf Ihre Trainingsgespräche, KI-Auswertungen, Bewertungswerte und Kommentare greifen wir als Anbieter nur zu, wenn dies im Einzelfall für Betrieb, Sicherheit, Fehleranalyse oder Support erforderlich ist. Ein solcher Zugriff muss zuvor eigens freigeschaltet werden und ist dabei mit einer Begründung zu versehen. Die Freischaltung gilt nur für ein bestimmtes Konto, ein bestimmtes Gespräch oder — für die Wettbewerbsdarstellung, also die laufende und die gespeicherte Rangliste — ein bestimmtes Team, endet nach kurzer Zeit von selbst und wird ebenso protokolliert wie jeder einzelne Zugriff. Ist für Ihr Team kein Coach mehr zuständig — etwa weil dessen Konto deaktiviert wurde —, sehen Sie das in Ihrem Nachrichtenbereich; Nachrichten, die Sie dort schreiben, liest dann zunächst niemand, sie bleiben aber erhalten. Erst wenn Sie die Übernahme durch den Anbieter selbst anfordern — ein Klick in Ihrem Nachrichtenbereich —, tritt der Anbieter in diesem Kanal als Gegenstelle ein; er kann dann ohne die oben beschriebene Freischaltung lesen und beantworten, was ab Ihrer Anforderung geschrieben wird. Den früheren Verlauf sieht er nicht. Der Abruf eines solchen Nachrichtenverlaufs wird protokolliert. Die Übernahme endet, sobald wieder ein Coach für Ihr Team zuständig ist.

Verwaltungsangaben — dauerhaft für den Konto- und Teambetrieb: Unabhängig davon sind für die Verwaltung der Konten und Teams Name, E-Mail-Adresse und Angaben zur Trainingsaktivität (Anzahl und Zeitpunkte von Gesprächen sowie genutzte Szenarien) für den Anbieter dauerhaft einsehbar; Gesprächsinhalte, KI-Auswertungen und individuelle Bewertungswerte sind darin nicht enthalten.

Rollenverteilung: Bei Team-Abonnements eines Unternehmens verarbeitet BeratungsLab diese Daten im Auftrag des Unternehmens (Auftragsverarbeitung, Art. 28 DSGVO); datenschutzrechtlich verantwortlich für die Verarbeitung der Beschäftigtendaten ist das Unternehmen. Bei Einzelkonten und Teams ohne Unternehmensvertrag ist der Verantwortliche nach Abschnitt 1 zuständig; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

BeratungsLab ist als Trainings- und Coaching-System ausgestaltet und nicht für eine verdeckte Leistungs- oder Verhaltenskontrolle von Beschäftigten oder für die automatisierte Bewertung tatsächlicher Kundengespräche bestimmt.

Die Auswertungen sind Trainingsfeedback. Eine automatisierte Entscheidungsfindung mit rechtlicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet durch uns nicht statt; vertraglich ist festgelegt, dass Trainingsdaten und Auswertungen nicht für Personal-, Vergütungs-, Beförderungs-, Sanktions- oder Kündigungsentscheidungen verwendet werden dürfen. Teilnahme- und Freigabedruck sind untersagt; Ablehnung und Widerruf dürfen keine Nachteile auslösen. Das Training bleibt ohne Wettbewerb und ohne Gesprächsfreigabe nutzbar. Der Leitfaden zum Beschäftigtenschutz erläutert diese Grenzen für Coaches und Unternehmensadmins.

11a. Unternehmensnutzung: Organisation, Administrator und Unternehmenswissen

Für Unternehmenskunden verarbeiten wir Stammdaten der Organisation (Name, Website, Rechtsform, Anschrift, Status). Daten einer Organisation als solche sind keine personenbezogenen Daten. Soweit Stammdaten personenbezogene Angaben enthalten, insbesondere zu Ansprechpartnern oder Vertretungsorganen, verarbeiten wir sie zur Organisation und Durchführung der Geschäftsbeziehung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; ist ein Einzelunternehmer selbst Vertragspartner, ist für dessen Vertragsdaten Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO die Grundlage.

Nutzt Ihr Unternehmen BeratungsLab, kann Ihr Konto zusätzlich zum Team einer Organisation zugeordnet sein. Die Organisation ist Ihr Arbeitgeber oder Auftraggeber als Rechtsträger; er ist für diese Verarbeitung datenschutzrechtlich verantwortlich, wir verarbeiten in seinem Auftrag.

12. Kontingente, Abrechnungs- und Nutzungsdaten

Zweck: Verwaltung der Inklusivkontingente (Credits), Abrechnung, Missbrauchs- und Kostenkontrolle der KI-Funktionen, Fehleranalyse. Daten: Kontingent-Buchungen (Gutschriften/Verbräuche je Aktion), Protokoll der KI-Aufrufe (Zeitpunkt, Funktion, verwendetes Modell, Eingabe-, Ausgabe- und Cache-Token, Kostenwert und technische Fehlerkategorie), Sitzungsbezug. Prompt-Inhalte und freie Fehlermeldungen werden nicht im KI-Aufrufprotokoll gespeichert. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abrechnung, Kontingentverwaltung) und lit. f (Missbrauchs- und Kostenkontrolle, Systemsicherheit). Speicherdauer: Einzelne KI-Aufrufprotokolle höchstens zwölf Monate; danach bleiben nur Monatssummen je KI-Modell ohne Nutzer- oder Sitzungsbezug. Kontingent-Buchungen von kostenlosen Test- und Bestandszugängen werden mit dem Konto gelöscht. Für Buchungen aus kostenpflichtigen Tarifen und sonstige abrechnungsrelevante Daten gelten die gesonderten Fristen in Abschnitt 13.

13. Bezahlung und Rechnungen (Stripe)

Zweck: Abwicklung der Abonnement-Zahlungen, Rechnungsstellung, Zahlungsstatus. Daten: Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsadresse, gewählter Tarif, Beträge, Zahlungsstatus, Stripe-Kundenkennung. Ihre vollständigen Zahlungsdaten (z. B. Kartennummer, IBAN) geben Sie direkt bei Stripe ein; wir erhalten und speichern sie nicht. Empfänger: Stripe Payments Europe, Limited, Dublin, Irland (Konzernverarbeitung auch durch Stripe, LLC, USA). Für die Zahlungsabwicklung in unserem Auftrag ist Stripe Auftragsverarbeiter; für eigene Zwecke — unter anderem Betrugsprävention, Sicherheit, die Erfüllung gesetzlicher Pflichten und die Verbesserung eigener Dienste — verarbeitet Stripe Daten als eigenständiger Verantwortlicher (stripe.com/privacy). Die Auftragsverarbeitung ist Bestandteil der Services Agreement von Stripe und gilt mit der Nutzung des Kontos. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die Aufbewahrung von Rechnungs- und Buchungsdaten Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Drittland: USA — EU-US Data Privacy Framework (Stripe, LLC ist zertifiziert); ergänzend EU-Standardvertragsklauseln (Abschnitt 17). Speicherdauer: Rechnungen 8 Jahre (§ 14b UStG, § 147 AO), Bücher und sonstige steuerrelevante Unterlagen bis zu 10 Jahre. Die Rechnungsbelege werden derzeit ausschließlich im Stripe-Konto des Anbieters vorgehalten.

14. E-Mail-Versand

Transaktions-E-Mails (z. B. E-Mail-Bestätigung, Passwort-Zurücksetzen, Eingangsbestätigungen nach Abschnitt 14a, Vertrags- und wichtige Dienstmitteilungen) versenden wir über Brevo GmbH, Köpenicker Str. 126, 10179 Berlin, Deutschland. Gehostet wird in der EU; Support- und Wartungszugriffe können auch aus Ländern außerhalb der EU erfolgen, insbesondere aus den USA und Indien, auf Grundlage der im Vertrag des Anbieters vorgesehenen geeigneten Garantien. Die Auftragsverarbeitung ist Anhang 3 der Nutzungsbedingungen von Brevo und gilt mit der Nutzung des Kontos. Brevo kann bei diesen E-Mails technisch erfassen, ob sie geöffnet und ob Links darin angeklickt wurden; das geschieht anonym, also ohne Zuordnung zu einzelnen Empfängern, und wir nutzen diese Angaben nicht für Werbung oder Profile. Die Versandprotokolle löscht Brevo nach unserer Einstellung nach einem Monat; für neue E-Mails bewahrt Brevo keine Vorschau der Inhalte auf.

Daten: E-Mail-Adresse, Name, Inhalt der jeweiligen Nachricht (bei Eingangsbestätigungen einschließlich des Inhalts Ihrer Erklärung), Versand-Metadaten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für sicherheitsrelevante Hinweise auch lit. f. Einen Newsletter oder Werbe-E-Mails versenden wir nicht.

14a. Kündigungs- und Widerrufserklärungen

Über die öffentlich erreichbaren Seiten /kuendigen und /widerrufen können Sie Kündigungs- bzw. Widerrufserklärungen ohne Anmeldung abgeben (§ 312k, § 356a BGB). Daten (Erklärungs-Ablage): Art der Erklärung, bei außerordentlicher Kündigung der von Ihnen angegebene Grund, Name, Konto-E-Mail-Adresse, Vertragsbezeichnung, gewünschter Beendigungszeitpunkt, optionale abweichende Bestätigungsadresse, Eingangszeitpunkt sowie der Bearbeitungsstand samt Bearbeitungsprotokoll (wer den Stand wann geändert hat). Zweck: Entgegennahme und Nachweis Ihrer Erklärung, Zuordnung zu Ihrem Vertrag, Vollzug der Kündigung bzw. des Widerrufs; Schutz vor Missbrauch: Die vollständige Eingangsbestätigung geht an die von Ihnen für die Bestätigung angegebene Adresse; weicht diese von der Konto-E-Mail-Adresse ab, erhält die Konto-Adresse zusätzlich einen kurzen Sicherheitshinweis OHNE den Inhalt Ihrer Erklärung — so bleibt eine in fremdem Namen abgegebene Erklärung nicht unbemerkt, ohne dass ihr Inhalt offengelegt wird.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. c DSGVO (gesetzliche Bestätigungs- und Nachweispflichten). Eingangsbestätigungen (Mail-Nachweise): Jede versendete Eingangsbestätigung wird im Volltext mit Zustellstatus gespeichert — sie ist unser Nachweis, DASS und mit WELCHEM Inhalt bestätigt wurde. Aufbewahrung: 3 Jahre zum Jahresende — die Nachweise werden bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Versands aufbewahrt, orientiert an der regelmäßigen Verjährungsfrist (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach dem Jahr der Ablage werden sie automatisch gelöscht, sofern keine Löschsperre besteht.

Bildschirm-Bestätigung: Die nach dem Absenden angezeigte Bestätigungsseite ist über einen nur Ihnen bekannten Link 90 Tage ab Eingang abrufbar; danach ist sie darüber nicht mehr abrufbar. Aufbewahrung der Erklärungen selbst: Die Erklärungen bewahren wir sechs Jahre zum Jahresende nach Eingang auf; danach werden sie samt Bearbeitungsprotokoll automatisch gelöscht. Eine Löschsperre auf die Erklärung oder das Konto hält die Löschung an. Benachrichtigung des Anbieters: Über jeden Eingang werden wir per E-Mail benachrichtigt; diese Benachrichtigung enthält bewusst keine personenbezogenen Angaben, sondern nur die Art der Erklärung und eine Vorgangskennung.

15. Cookies und lokale Speicherung

Wir verwenden ausschließlich technisch notwendige Cookies und vergleichbare Speichertechniken:

Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG i. V. m. Art. 6 Abs. 1 lit. b/f DSGVO. Einwilligungsbedürftige Cookies (Tracking, Analyse, Marketing) setzen wir nicht ein — deshalb zeigt BeratungsLab kein Cookie-Banner.

16. Speicherdauer und Löschung

Ende der Unternehmensnutzung

Endet die Nutzung durch Ihr Unternehmen, löschen wir die Daten dieser Organisation: Zugehörigkeiten, Einladungscodes, hinterlegte Domains, Unternehmensdokumente und das daraus gewonnene Unternehmenswissen samt Recherche-Ergebnissen.

Ihre eigene Lernhistorie bleibt davon unberührt. Sie ist Ihr Trainingsergebnis und hängt nicht davon ab, ob Ihr Arbeitgeber weiterhin Kunde ist; sie verliert lediglich den Bezug zur entfallenen Organisation und wird mit Ihrem Konto gelöscht.

Erhalten bleibt außerdem der Nachweis der Vertragsannahme: Hat eine Person für die Organisation eine Vereinbarung angenommen, speichern wir deren Namen, den Zeitpunkt und den Wortlaut der abgegebenen Berechtigungserklärung. Dieser Nachweis bleibt auch dann bestehen, wenn das Nutzerkonto dieser Person gelöscht wird — wir benötigen ihn, um belegen zu können, wer den Vertrag für das Unternehmen geschlossen hat (Art. 17 Abs. 3 lit. b und lit. e DSGVO).

17. Empfänger und Drittlandübermittlungen

Übersicht der eingesetzten Hauptdienstleister:

Unsere Dienstleister setzen ihrerseits Unterauftragsverarbeiter ein, insbesondere für Rechenzentrums- und Cloud-Infrastruktur, Inhaltsauslieferung, Sicherheit, Kundensupport und Wartung. Diese können ihren Sitz auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums haben, insbesondere in den USA. Die jeweils aktuellen Listen veröffentlichen die Dienstleister selbst; auf Anfrage nennen wir Ihnen die Fundstellen (Kontakt: Abschnitt 1).

Turso Inc. verarbeitet die Konto- und Nutzungsdaten unseres Turso-Kontos („Company Account Data“ und „Company Usage Data“ — z. B. Aktivitätsprotokolle sowie Quelle und Ziel von Verbindungen) als EIGENER Verantwortlicher; nur für die Inhalte der Datenbank ist Turso unser Auftragsverarbeiter.

Soweit personenbezogene Daten in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden, erfolgt dies – je nach Empfänger und Staat – auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission oder geeigneter Garantien, insbesondere der EU-Standardvertragsklauseln. Für Übermittlungen an entsprechend zertifizierte US-Unternehmen kann das EU-US Data Privacy Framework zugrunde gelegt werden. Kopien der Garantien stellen wir auf Anfrage bereit (Kontakt: Abschnitt 1).

18. Ihre Rechte

Sie haben gegenüber dem Verantwortlichen das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3).

Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): Soweit wir Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO verarbeiten, können Sie aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einlegen.

Zur Ausübung genügt eine E-Mail an support@beratungslab.eu. Bei Team-Abonnements leiten wir Anfragen, die die Verantwortung Ihres Unternehmens betreffen, dorthin weiter bzw. unterstützen das Unternehmen bei der Beantwortung.

Beschwerderecht: Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach, www.lda.bayern.de.

19. Sicherheit

Wir sichern die Plattform u. a. durch TLS-Verschlüsselung der Übertragung, Passwort-Speicherung ausschließlich als bcrypt-Hash, rollenbasierte Zugriffskontrollen, Bot-Schutz und abgesicherte Schnittstellen zu den KI-Diensten. Wie die Sicherungen erstellt werden und was über ihre Aufbewahrung bekannt ist, steht in Abschnitt 16.

20. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Verarbeitung, die eingesetzten Dienstleister oder die Rechtslage ändern. Es gilt die jeweils hier veröffentlichte Fassung.

Diese Erklärung gilt für BeratungsLab. Für die Website meinfinanzcoach.de desselben Verantwortlichen gibt es eine eigene Datenschutzerklärung: meinfinanzcoach.de/datenschutz. Die Anbieterangaben stehen im Impressum.

Stand: 4. Oktober 2026